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Samstag, 17. September 2011

Tag 16: Kirkcudbright - Galloway Forest Park - Glasgow

Es sollte der Tag meiner guten Ideen werden...

Der letzte Tag steht an. Morgen müssen wir wieder nach Hause. Also hieß es heute früh schon mal versuchen, alle Souvenirs in die Taschen und Koffer zu packen. Schwierige Angelegenheit.

Nach dem Frühstück war dann die erste Station eine Schokoladenfabrik war natürlich meine Idee. Neben Pferden und Ziegen, die man streicheln konnte :-), konnte man dort gucken, wie Schokoladen und Pralinen hergestellt werden. Im angrenzenden Shop landeten einige süße Leckereien in unseren Taschen.

Ansonsten stand eigentlich nur die Reise nach Glasgow auf dem Programm, da wir auch dort noch ein bißchen bummeln wollten. Unsere Reise führte uns durch den Gallway Forrest Park, da wir wenigstens noch ein bißchen Natur sehen wollten. Ein interessanter Wegweiser in Richtung eines unbefestigten Waldweges erweckte mein Interesse. Ausgeschildert waren Aussichtspunkte, Infotafeln und Toiletten. Das musste also interessant sein. Obwohl der Rest des Autos dagegen war, konnte ich mich durchsetzten. Ich musste mir einige Hähme anhören, da der Weg zunächst einfach nur durch den Wald ging. Ausser Bäumen wenige Highlights. Doch bereits am ersten Parkplatz, einem einsamen See, an dem ausser uns nur 2 Angler sich aufhielten, änderte die Meinung aller und sie mussten sich bei mir entschuldigen. Der Weg führte weiter bis zum Otterpool, einem sehr idyllischen Fleckchen. Am Bach gelegen fanden nur wenige diesen Rastplatz. Wir nutzten das ruhige, äusserts sehenswerte Plätzchen für ein Picknick. Da uns auch noch die Sonne besuchte, verbrachten wir dort wiedermal viel zu viel Zeit. Unseren nicht vorhandenen Zeitplan hatten wir also wieder überzogen.

Also nun schnell auf Richtung Glasgow. In Ayr wollten wir noch ein letztes Mal das Meer sehen. Überraschenderweise war dies gar nicht so leicht zu finden. Im 20. Kreisverkehr dieses Örtchens kam es dazu, dass unser Fahrer einen anderen Verkehrsteilnehmer übersah. Doch dieser reagierte prompt, so dass wir ohne Zwischenfall weiter fahren konnten. Wir hatten uns zu früh gefreut. Gleich um die Ecke verfolgte uns ein Polizist auf Motorrad und zwang uns auch schon am nächsten Kreisverkehr zum Anhalten. Beängstigende Stille im Auto. Der nette, schwerzuverstehende Polizist rief uns noch einmal zur Vorsicht auf und lies uns dann doch ungestraft davon kommen.

Immer noch paralellisiert von dieser Erfahrung sollte uns nun nichts mehr aufhalten. Beim Hotel stellte sich heraus, dass es doch weiter weg vom Zentrum ist, als gedacht. Aufgrund unserer diversen Umwege heute, fiel damit auch das Shoppen weg. Na prima. Gegessen haben wir gleich im Hotel, aber sehr gut. Wir werden wohl nicht mehr so viel von Glasgow sehen, denn morgen müssen wir bei Zeiten zum Flieger. Nun ist das Ende schon erschreckend nah.

Franzka

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