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Samstag, 17. September 2011

Tag 15: Kirkcudbright - Mull of Galloway - Kirkcudbright

Da wir in der Zwischenzeit zu Fans von sog. "Mull"en geworden sind, sprich Halbinseln, sollte uns der Weg auch heute auf eine führen. Aber alles zu seiner Zeit. Der Tag begann natürlich mit dem Frühstück. In unserem B&B gab es eine so reichhaltige Auswahl wie noch nie. Also wählte jeder etwas anderes. Es gab also sowohl Fisch, als auch die klassischen Sachen Ei und Bacon, bis hin zu süßen Leckereien. Überraschenderweise war es heute Marcel, der am mutigsten war. Er stellte sich dem Porridge, also einem echt eklig aussehenden, salzigen Haferschleim. Mit einer beinah riesigen Portion schien es ganz gut zu schmecken. Dummerweise setzte das Sättigungsgefühl schnell ein, doch Marcel hat noch ein Full Scottish Breakfast vor sich. Alles in allem führte das dann dazu, dass er bis zum Abend mit nem kleinen Schokoriegel über die Runden kam.

Nun auf zur Mull. Mull of Galloway um genau zu sein. Das Wetter sah nicht gerade nach tollen Aussichten aus, es war trüb und regnete auch immer wieder. Auf dem Weg dahin machten wir Halt in einer der vielen Gartenanlagen. Wie der Name "Kennedy Castle Gardens" bereits vermuten lässt, fanden wir zwei Burgen auf unseren Wegen. Die eine abgebrannt, die andere immer noch bewohnt. Dieser Garten mit seinen 2 Seen schien ein guter Lebensraum für Gänse zu sein. Diese begrüßten uns lautstarkt mit Ihrem Gegacker. Ich denke es werden hunderte an diesen Seen gewesen sein, die es sich auf den Wiesen und im Wasser gemütlich gemacht hatten.

Auf dem Weg zur Mull wurde der Regen immer stärker. Peters Laune daher immer schlechter, denn auf wie sollte es anders sein, auf der Spitze der Halbinsel stand ein Leuchtturm inklusive Besucherzentrum. Bei unserer Ankunft hatte der Regen zum Glück nachgelassen, der Wind leider nicht. So wateten wir im Schneckentempo gegen die steife Brise über die Klippen. Ein Selbstmord in die Tiefe wäre hier unmöglich gewesen, der Wind hätte einen wieder zurück geblasen. Leider war der Turm zur Besichtigung geschlossen, doch als der Leuchtturmwärter dem Pe ein Lesezeichen schenkte und die Sonne dann doch noch raus kam, war der Tag wieder gerettet.

Zurück in Kirkcudbright stellte wir uns wieder mal der Essensfrage. Die Hausherrin konnte nicht wirklich eine Empfehlung machen, also gingen wir auf gut Glück los. Ohne Erfolg. Wir landeten in einem Take-Away und bestellten uns jeder eine andere Kalorienbombe. Peter beharrte auf Fisch und Chips, natürlich mit einer ordentlichen Portion Essig. Iehgitiehgit

Franzka

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