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Donnerstag, 15. September 2011

tag 13: edinbourgh - st.abbs - selkirk

















heute abend stand die unterkunft auf dem programm, auf die ich mich schon die ganze zeit gefreut hatte. die website versprach einladende suiten auf einem riesigen landanwesen. um es kurz zu machen: es war ein totaler griff ins klo. und nicht nur, dass es die hoch gesteckten erwartungen wie so häufig nicht erfüllen konnte, nein, es war wirklich richtig widerlich. die zimmer machten ein bisschen den eindruck, als wäre seit 20 jahren die zeit stehengeblieben und ziemlich genau so lange hatte auch niemand mehr sauber gemacht. meine riechenden mitreisenden konnten neben dem optischen eindruck auch defizite in geruchsfragen feststellen. zum glück blieb mir das erspart. blos gut sind wir hier nur eine nacht.

der tag beginnt völlig entgegengesetzt zu seinem ende mit einem besuch der prunkvollen royal yacht britannia, dem ehemaligen dienstdampfer von lisbett, her royal highness, der queen. beeindruckend was hier immer aufgefahren wurde, wenn die windsors auf reisen gegangen sind. die tour verschlingt unsere volle aufmerksamkeit (vor allem die vom peter und mir). am ende verdrödeln wir locker den ganzen vormittag auf dem dampfer, wiedermal viel mehr zeit als ursprünglich eingeplant.

der nachmittag ist unverpant, also fahren wir einfach plan- und ziellos die ostküste richtung englischer grenze hinunter. am st. abbs head finden wir einen malerischen alten hafen in dessen einladender taverne wir uns einen cullen skunk (fischsuppe) gönnen und das ambiente genießen. gleich anschließend gehts weiter in den nächsten hafen. unser reiseführer erwähnt hier, dass man mit ein wenig glück robben in der bucht sehen kann. wir haben mal wieder viel glück und sehen welche direkt im hafenbecken! mit meiner kleinen meeresbiologin ist der zeitplan mal wieder im eimer.

an der melrose abbey kommen wir dann bei tief stehender sonne und super fotolicht zu spät an, um noch hineingelassen zu werden. das muss also dann auf die morgige tagesordnung geschoben werden. am abend schaffen wir es tatsächlich sehr köstlich im nahegelegenen golfclub(!) zu speisen - kleine whisky-verkostung natürlich wieder inklusive. heute gibts jura-malt und tobermory im vergleich. (peter hat als vorspeise wieder erstaunlich leckeren haggis und muss mit wenige begeisterung mit allen teilen.)
marcel.

wegstrecke: edinbourgh to selkirk, 213 km
unterkunft: garden house whitmuir, schäbig

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